Grillen ja, aber wie grille ich wirklich gesund?

Der Beliebtheitsgrad des Grillens steigt von Jahr zu Jahr. Aber wenige Grillfans haben sich bis jetzt mit den Gefahren auf dem Grill befasst. Dabei ist gerade dieser Punkt einer der wichtigsten überhaupt. Wie Ihr es vermeiden könnt, giftige Zusatzstoffe, die beim Grillen entstehen können, zu Euch zu nehmen, wollen wir heute zeigen.

Die richtige Wahl des Grillgeräts ist grundlegend für den ersten Schritt zu einem schadstoffarmen Grillgut. Achtet immer auf das TÜV-Gütezeichen. Es garantiert Handlichkeit und gute Hitzeverteilung, aber auch eine gesundheitlich unbedenkliche Funktion.

Jeder weiß von der leckeren Kruste, die man auf seinem Grillgut erhält, wenn es ständig mit Marinaden bestrichen oder mit Bier bespritzt wird. Diese Kruste besitzt aber eine ordentliche Schattenseite, denn sie enthält pro Kilogramm Fleisch Benzpyren-Mengen, die einem Rauch von etwa 600 Zigaretten entsprechen. Deshalb raten wir Euch, die Finger von den Krusten zu lassen und das Grillgut so unbehandelt wie möglich auf den Grill zu werfen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Verdampfen der Fette und Flüssigkeiten auf der Glut. Dabei entstehen hochgiftige Substanzen, die sich mit dem Rauch auf Euer Grillgut legen, das Ihr wiederum esst. Stellt besser eine Alu-Abtropfschale unter Euer Grillgut, neben die Briketts. Das verhindert den Krebs erregenden Dampf. Ihr könnt Euer Fleisch aber auch vor dem Auflegen auf den Grill abtupfen, oder auch mageres Fleisch verwenden. Das Öl muss nicht vom Grillgut tropfen. Ohnehin ist es besser, wenn Ihr Euer Fleisch über Nacht in Marinaden einlegt und am Grilltag gut abtropfen lasst. Eine andere Möglichkeit ist aber auch, die Fleischstücke in Alu-Folie zu wickeln und sie so auf den Grill zu legen. Kurz bevor sie durch sind, könnt Ihr sie noch kurz direkt anbraten und fertig!
Denkt bitte daran, das Grillgut nicht direkt vom Kühlschrank auf den Grill zu legen. Lasst ihm noch ein bisschen Zeit in Raumtemperatur. Das verhindert ein „Schwitzen“ und es schmeckt nach dem Grillen sehr saftig und ist so gesund wie möglich.

Passende Öle, die sich nicht schädlich auf Eure Gesundheit auswirken, sind vor allem Oliven- und Rapsöl. Als Geheimtipp empfehlen wir Erdnuss- und Traubenkernöl. Diese Sorten vertragen starke Hitze und entwickeln keine gefährlichen Stoffe.

Gepökeltes Fleisch ist für den Grill komplett ungeeignet. Das Salz, das sich am Fleisch befindet reagiert mit Hitze zu Nitrosaminen, die ebenfalls stark Krebs fördernd sind.

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp von uns: Da Fleisch in Unmengen auf Dauer ebenfalls schädlich auf den Körper einwirkt, raten wir Euch auch einmal Fisch, Gemüse und Obst auf den Grill zu legen. Das ist dann nicht nur gesund, sondern schmeckt auch erfrischend anders.

Nun wünschen wir Euch gesundes Grillen!

Weitere Informationen und Grillzubehör aus dem Hause Weber finden Sie auf starbridge.de

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